2013/05/24

Horror - Spaß an der Angst

~Triggerwarnung~ [keine] <3


Ich werd' den Blog dann heute mal so benutzen, wie ich es eigentlich will. Einfach schreiben, was ich denke. Bin zwar etwas ins Hirn gefickt, könnte aber vielleicht trotzdem ganz interessant für irgendwen werden. 

 Wie aufmerksame Leute dem Titel bestimmt schon entnommen haben, geht es heute um ein Thema, das mich persönlich sehr interessiert - Horror. Ob nun Filme, Spiele oder bei mir seit kurzem Podcasts; viele Leute sind fasziniert von der Angst im Glas mit praktischem Dosierverschluss.
Statt jetzt einfach nur Filme und Spiele aufzulisten, die mir aus dem Genre gefallen, möchte ich mich etwas mit der menschlichen Seite des Themas auseinandersetzen. Was finden so viele Leute an der Angst, einem eigentlich eher als negativ gesehenen Thema, so interessant?

Eine Rolle spielt dabei sicherlich Adrenalin, das bei Angst ausgestoßen wird; völlig egal ob die Angst "echt" oder abslichtlich herbeigerufen ist. Es gibt ein Hochgefühl, solange es anhält und wenn es abklingt, fühlt man sich erleichtert und ein wenig, als hätte man etwas erreicht - diesen Film lebend überstanden.
Man geht an Horrormedien heran, mit der Aussicht, verängstigt und erschreckt zu werden. Bei Filmen ist es inzwischen schon fast eine Art Spiel der Autoren geworden, mit den Erwartungen des Zuschauers zu spielen; man ist nach mittlerweile mehreren Jahrzehnten von Horrorfilmen geübt darin, zu erkennen, wann und wo das Monster auftaucht - wo man erschreckt wird. Da, wo der Zuschauer damit rechnet, passiert nichts und grade, wenn man anfängt, sich zu entspannen, wird man doch erschreckt.
Für manche Fans ist es auch schon eine halbe Sportart, im Voraus sagen zu können, wann man erschreckt wird; vielleicht am Ende triumphierend gelangweilt dasitzen, weil man es wusste.
Mit der Zeit härtet man ab; was einem vor Jahren die Hosen nass machen konnte, würde einen heute langweilen. Es gibt einen Punkt, da hat man alles gesehen, was man in einem Film machen könnte. An diesem Punkt wird dann das interaktive Horrorspiel interessanter als je zuvor.
Man selbst kontrolliert, was passiert, verschmilzt im Bestfall mit dem Spiel. Macht sich ernsthafte Sorgen über das Überleben seines Charakters. In einem Film heißt es: "Entweder jemand stirbt oder er stirbt nicht"; in einem Spiel liegt das beim Spieler. Man selbst ist verantwortlich für das was passiert, wenn es gut gemacht wurde, fühlt man sich fast, als wäre man selbst in Gefahr.

Ich persönlich bin eigentlich leicht in Angst zu versetzen, wobei Filme mich weniger und weniger ankratzen. Besonders effektiv sind natürlich Geschichten, die wirklich passieren könnten oder vielleicht wirklich passiert sind.

Mehr Hirnwichse krieg ich nicht zustande, Kinders. Schlaft heute Nacht gut und lasst euch nicht von Jeff The Killer finden. ^-^
Vielleicht schreib ich das hier irgendwann mal weiter.


~ Tobi Scott Horst Jonas Emil James Olaf Frederick <3

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